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Hall of Fame kürt drei Spieler

Die Baseball-Hall of Fame wird 2017 um drei Spieler erweitert: Jeff Bagwell, Tim Raines und Ivan Rodriguez erreichten bei der diesjährigen Wahl die benötigten 75% der Stimmen und werden im Juli feierlich in der Hall of Fame präsentiert.

Während Raines im letzten Anlauf den Sprung in die Ruhmeshalle schaffte, gelang Rodriguez dies bereits in seinem ersten Jahr. Bagwell, der unter anderem in der NLCS 2004 für einen dramatischen Hit sorgte (siehe Video), erhielt die meisten Stimmen bei der Wahl.

Jeff Bagwell war auf 381 der 442 Stimmzettel vertreten und schaffte in seinem siebten Jahr mit 86,2% souverän den Einzug in die Hall of Fame. Nur eine Stimme weniger (86,0%) erhielt Tim Raines, der im nächsten Jahr nicht mehr zur Wahl gestanden hätte. Ivan "Pudge" Rodriguez sammelte 336 Stimmen (76,0%) und schaffte direkt im ersten Versuch den Einzug nach Cooperstown.

Knapp an der 75%-Hürde scheiterte Trevor Hoffmann (74,0%) in seinem ersten Jahr auf dem Wahlzettel. Auch Vladimir Guerrero kratzte mit 71,7% beim ersten Versuch bereits an der Hall of Fame. Es folgten Edgar Martinez (58,6%), Roger Clemens (54,1%), Barry Bonds (53,8% und Mike Mussina (51,8%), die alle deutlich mehr Stimmen als noch im Vorjahr erhielten. Curt Schilling hingegen rutschte auf 45,0% ab. Lee Smith kam in seinem letzten Jahr auf dem Auswahlbogen auf 34,2%, während Manny Ramirez bei seiner Wahlpremiere 23,8% erreichte.

 

Die frisch gekürten Hall of Famer in der Übersicht:

Jeff Bagwell (Astros; aktiv von 1991 bis 2005)

.297/.408/.540 mit 2.314 Hits, 449 Home Runs, 1.529 RBI, 200 Stolen Bases

Der First Baseman verbrachte seine komplette 15-jährige MLB-Karriere bei den Astros, mit welchen er 2005 die World Series erreichte. Nachdem Bagwell (Foto von M&R GlasgowCC) in seiner Debütsaison 1991 zum Rookie des Jahres gewählt wurde, entschied er 1994 die Wahl zum wertvollsten Spieler der National League für sich. Der viermalige All-Star ist einer von 11 Spielern, die in der MLB mindestens 400 Home Runs und 200 Stolen Bases erreichten.

 

Tim Raines (Expos, White Sox, Yankees, Marlins, Athletics; aktiv von 1979 bis 2002)

.294/.385/.425 mit 2.605 Hits, 170 Home Runs, 980 RBI, 808 Stolen Bases

Der Outfielder war in 808 seiner 954 Stealversuchen erfolgreich (84,7%) - kein anderer MLB-Spieler mit mindestens 400 Steal-Versuchen weist eine so hohe Erfolgsquote auf. Zwischen 1981 und 1986 holte sich der siebenmalige All-Star gar sechs Mal in Folge mindestens 70 Stolen Bases pro Saison. Zum Ende seiner Karriere konnte sich Raines (Foto von Phil HoopsCC) mit den Yankees noch zwei Mal zum World Series-Sieger krönen (1996 und 1998).

 

Ivan Rodriguez (Rangers, Tigers, Nationals, Marlins, Astros; aktiv von 1991 bis 2011)

.296/.334/.464 mit 2.844 Hits, 311 Home Runs, 1.332 RBI, 127 Stolen Bases

Der Catcher zeigte eine seltene Kombination von starker Offensive und Defensive: Neben 10 Spielzeiten mit einen Schlagdurchschnitt von mindestens .300 wurde Rodriguez (Foto von Keith AllisonCC) auch 13-mal mit den Gold-Glove-Award ausgezeichnet - so oft wie bisher kein anderer Catcher. Auch mit seinen 2.844 Spielen, in denen er als Catcher auflief, hält "Pudge" einen MLB-Rekord. 1999 wurde der 14-malige All-Star im Trikot der Rangers als MVP der American League ausgezeichnet und gewann 2003 mit den Marlins die World Series.

Die Baseball-Hall of Fame beinhaltet nun 220 Spieler. Bei der diesjährigen Wahl konnten maximal 10 Spieler auf einem Stimmzettel ausgewählt werden - knapp die Hälfte aller Abstimmenden (45,2%) nutzten diese Möglichkeit voll aus. Zwei Stimmzettel wurden ohne Auswahl eines Spielers abgegeben. Bagwell, Raines und Rodriguez werden am 30.Juli offiziell in der Hall of Fame in Cooperstown (New York) geehrt.

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